Wie die Ernährung das Mikrobiom und die Verdauung beeinflusst

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist das Mikrobiom?
  • Wie sich die Ernährung auf das Mikrobiom auswirkt
  • Die “Liste der Übeltäter” – Lebensmittel, die oft mit einem Ungleichgewicht im Darm in Verbindung stehen
  • So bringst du das Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht

Erinnerst du dich noch daran, wie du als Teenager fast alles gegessen hast – Pizza, Schokolade, Frittiertes –, ohne dir darüber Gedanken zu machen? Damals schien dein Körper oft unbesiegbar zu sein. Die Wissenschaft legt nahe, dass dies möglicherweise kein Zufall ist: Unser Mikrobiom entwickelt sich im Laufe des Lebens weiter, beginnt im Säuglingsalter noch einfach, wird während der Pubertät komplexer und widerstandsfähiger und verändert sich dann langsam, je älter wir werden. Einige Forscher beschreiben diese Zeit der Jugend sogar als eine Art “Höhepunkt” der mikrobiellen Vielfalt[1].

In diesem Blogbeitrag schauen wir uns an, was das Mikrobiom eigentlich ist, wie es sich mit zunehmendem Alter verändert, wie die Ernährung es fördern oder beeinträchtigen kann und welche praktischen Maßnahmen du ergreifen kannst, um es für die kommenden Jahre gesund zu erhalten.

Ein Mann mit einer orangefarbenen Mütze und einer Jeansjacke liest beim Einkaufen in der Kühlabteilung eines Lebensmittelladens das Etikett eines Produkts.

Was ist das Mikrobiom?

Das Mikrobiom ist die riesige Gemeinschaft aus Billionen von Mikroorganismen – Bakterien, Pilzen und Viren –, die in und auf unserem Körper leben. Die meisten davon befinden sich im Darm, aber sie kommen auch auf der Haut, im Mund, in der Lunge und in den Nasengängen vor. Weit davon entfernt, schädlich zu sein, sind viele dieser Mikroben unverzichtbare Verbündete: Sie helfen uns bei der Verdauung, produzieren Vitamine, regulieren Entzündungen und halten unser Immunsystem im Gleichgewicht[2].

Ihre Rolle geht jedoch weit über die Verdauung hinaus. Das Mikrobiom beeinflusst den Stoffwechsel, das Immunsystem, Entzündungen und sogar die Alterung. Mit anderen Worten: Es spielt eine zentrale Rolle für unsere langfristige Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Das Mikrobiom

Die Gesamtheit der Mikroorganismen, die im und auf dem menschlichen Körper leben und die Verdauung, das Immunsystem sowie die allgemeine Gesundheit unterstützen.

Wie sich die Ernährung auf das Mikrobiom auswirkt

Jede Mahlzeit ist eine Botschaft an deine Mikroben. Manche Lebensmittel versorgen nützliche Bakterien mit Nährstoffen, während andere ein Ungleichgewicht begünstigen, das zu Verdauungsproblemen, Entzündungen oder einer verminderten mikrobiellen Vielfalt führen kann.

Dein Mikrobiom ist sehr wandlungsfähig. Es passt sich an, je nachdem, was du täglich isst. Eine Ernährung mit viel Ballaststoffen, pflanzlichen Lebensmitteln und fermentierten Lebensmitteln fördert oft ein vielfältiges und widerstandsfähiges Darmökosystem. Eine Ernährung mit viel raffiniertem Zucker, ungesunden Fetten oder verarbeiteten Produkten kann die Vielfalt der Mikroben verringern und die natürlichen Abwehrkräfte deines Darms schwächen. Auf lange Sicht kann sich das nicht nur auf die Verdauung auswirken, sondern auch auf das Immunsystem, das Energieniveau und sogar auf die Stimmung.

Die “Liste der Unartigen”

Lebensmittel, die oft mit einem Ungleichgewicht im Darm in Verbindung stehen

Nicht alle Lebensmittel sind für deine Darmmikroben gleich gut. Während einige Energie liefern und das Gleichgewicht fördern, wirken andere deinem Mikrobiom entgegen. Stark verarbeitete Lebensmittel mit viel zugesetztem Zucker oder künstlichen Zusatzstoffen schaden meist den nützlichen Bakterien und fördern das Wachstum weniger nützlicher Arten. Solche Essgewohnheiten hängen oft mit Entzündungen, Verdauungsproblemen und einer geringeren Vielfalt der Darmflora zusammen. Werfen wir einen Blick auf die Lebensmittel, deren Verzehr wir möglichst einschränken sollten, um das Gleichgewicht in unserem Darm zu erhalten.

Hochverarbeitete Lebensmittel (Chips, abgepackte Snacks, zuckerhaltige Frühstückscerealien)

Hast du schon einmal die Zutatenliste deines Lieblingssnacks angesehen und eine lange Reihe von Zahlen und chemischen Bezeichnungen entdeckt? Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass es sich um ein hochverarbeitetes Produkt handelt. Diese Lebensmittel sind oft ballaststoffarm und voller Zusatzstoffe, was bedeutet, dass sie deinen nützlichen Darmbakterien nicht die nötige Energie liefern[3].

Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen, dass eine Ernährung mit viel hochverarbeiteten Lebensmitteln mit verringertem Mikrobenreichtum, einer geschwächten Darmbarriere und einer leichten Entzündung zusammenhängt[4]. Zusatzstoffe wie Emulgatoren (z. B. E433, E466) können sogar die Schleimschicht, die den Darm schützt, schädigen und so die Voraussetzungen für ein Ungleichgewicht schaffen[5].

Unser Tipp

Erkenne hochverarbeitete Lebensmittel, indem du die Zutatenliste überprüfst. Wenn sie viele Zusatzstoffe oder “E-Nummern” enthält, ist es meist hochverarbeitet. Eine lange Liste mit 5–6 oder mehr Zutaten mit chemischen Namen ist ein weiteres Warnzeichen.

Raffinierter Zucker und gesüßte Getränke

Hast du schon einmal einen “gesunden” Riegel oder aromatisierten Joghurt gegessen, nur um später festzustellen, dass er voller Zucker ist? Eine hohe Zufuhr von raffiniertem Zucker kann bestimmte Bakterien und Pilze übermäßig ernähren, während die nützlichen Mikroorganismen, die sich von Ballaststoffen ernähren, verhungern[6]. Dieses Ungleichgewicht fördert Entzündungen, Stoffwechselstress und eine geringere mikrobielle Vielfalt[7].

Aktuelle Studien bringen eine Ernährung, die reich an zugesetztem Zucker und gesüßten Getränken ist, mit negativen Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota in Verbindung, darunter einen Rückgang von Bifidobakterien und Faecalibacterium prausnitzii—zwei Arten, die für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt sind[8]. Auf lange Sicht kann dies das Risiko für Adipositas, Typ-2-Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen erhöhen.

Unser Tipp

Schau immer auf das Etikett. Zucker versteckt sich oft hinter verschiedenen Namen – wie Glukosesirup, Maltose oder Maissirup mit hohem Fruktosegehalt. Wenn Zucker unter den ersten drei Zutaten steht, enthält das Produkt wahrscheinlich viel zugesetzten Zucker, auch wenn es nicht besonders süß schmeckt.

Siehe auch: Tipps von „Glucose Goddess“: Den Blutzucker im Griff behalten – für Gesundheit und ein langes Leben

Rotes Fleisch und Fleischwaren

Möchtest du lieber ein Steak oder ein schnelles Sandwich aus der Feinkostabteilung? Rotes Fleisch und Fleischwaren können Teil vieler Ernährungsweisen sein, doch ein hoher Verzehr hängt mit ungünstigeren Darmmikrobiomprofilen zusammen. Eine übermäßige Aufnahme fördert das Wachstum von Bakterien, die Stoffwechselprodukte wie Trimethylamin-N-Oxid (TMAO) bilden, das mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung steht[9]. Gleichzeitig gibt es einige nützliche Bakterien – darunter Bifidobakterien—könnte sinken, wenn du dauerhaft viel rotes Fleisch isst[10].

Unser Tipp

Wenn du Fleisch isst, halte Maß. Wähle frisches Fleisch statt verarbeiteten Produkten wie Würstchen, Speck und Aufschnitt und iss dazu ballaststoffreiche Beilagen, um das mikrobielle Gleichgewicht zu fördern.

Frittierte Speisen und Fast Food

Knuspriges Brathähnchen oder Burger für unterwegs mögen verlockend sein, doch wer häufig frittierte Speisen und Fast Food isst, verändert sein Darmmikrobiom. Diese Lebensmittel enthalten meist viel raffiniertes Fett, Salz und Zusatzstoffe, die die Stabilität der Mikroben stören und die Artenvielfalt verringern können[11]. Eine Ernährung mit viel gebratenem Essen steht laut Studien am Menschen auch im Zusammenhang mit Entzündungen und Stoffwechselstörungen[12].

Unser Tipp

Ersetze das Frittieren durch Backen im Ofen oder Garen in der Heißluftfritteuse. Kombiniere Gerichte aus dem Schnellrestaurant mit Gemüse oder Salaten, um die Belastung für dein Mikrobiom zu verringern.

Übermäßiger Alkoholkonsum

Ein Glas Wein mag für die meisten harmlos sein, doch starker und chronischer Alkoholkonsum schädigt die Darmschleimhaut, verändert die mikrobielle Zusammensetzung und erhöht die Darmpermeabilität – der sogenannte “Durchlässiger-Darm”-Effekt[13]. Diese Störung kann das übermäßige Wachstum schädlicher Bakterien begünstigen und gleichzeitig nützliche Bakterien unterdrücken, wodurch sich das Risiko für Leber- und Stoffwechselerkrankungen erhöht[14].

Unser Tipp

Genieße Alkohol in Maßen und trinke dazu immer genug Wasser. Ballaststoffreiche und probiotische Lebensmittel können deine Darmschleimhaut schützen.

Lebensmittel in der “Grauzone” (scharfe Speisen, Schokolade, Vollkornprodukte)

Ist scharfes Essen schlecht für den Darm? Oder ist dunkle Schokolade gut für die Gesundheit? Die Antwort ist nicht eindeutig. Diese Lebensmittel liegen in einer “Grauzone”, in der die Reaktionen von Person zu Person stark variieren. So kann scharfes Essen beispielsweise bei manchen Menschen mit einer Neigung zum Reizdarm Beschwerden verursachen, während es andere gut vertragen. Dunkle Schokolade enthält Polyphenole, die möglicherweise sogar nützliche Bakterien fördern, bei empfindlichen Personen jedoch auch Verdauungsbeschwerden auslösen können[15]. Ebenso liefert Vollkorn Ballaststoffe, kann jedoch bei Menschen mit einer Gluten- oder FODMAP-Unverträglichkeit Blähungen auslösen[16].

Definition von FODMAP

FODMAPs sind bestimmte Arten von Kohlenhydraten, die in Lebensmitteln wie Weizen, Bohnen, Milchprodukten und einigen Obstsorten vorkommen. Für Menschen mit einem empfindlichen Darm können sie schwerer verdaulich sein und Blähungen oder Beschwerden verursachen.

Unser Tipp

Hör auf deinen Körper – du weißt am besten, was dir guttut. Wenn du nach dem Essen dieser Lebensmittel Blähungen, Beschwerden oder Verdauungsprobleme spürst, iss sie weniger oder führe sie nach und nach wieder ein, um deine Verträglichkeit zu testen.

Nachdem wir nun die Lebensmittel angeschaut haben, die dein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen können, denk daran: Schon kleine Entscheidungen im Supermarkt machen viel aus. Wenn du deinem Mikrobiom beim nächsten Einkauf etwas Gutes tun willst, beachte diese einfachen Tipps:

  • Achte auf E-Nummern oder lange Zutatenlisten → oft stecken dahinter stark verarbeitete Produkte.
  • Achte auf versteckten Zucker in “gesunden” Produkten wie Haferflocken.
  • Sei vorsichtig bei Angaben wie „zuckerfrei“ oder „Diät“ → oft stecken darin Süßstoffe, z. B. in Diät-Limonade.
  • Wähle frisches Fleisch statt stark verarbeiteter Fleischprodukte.
  • Ersetze frittierte Speisen durch gebackene oder in der Heißluftfritteuse zubereitete Alternativen.

So bringst du das Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht

Das Mikrobiom ist dynamisch. Selbst wenn Ernährung, Stress oder andere Lebensstilfaktoren es aus dem Gleichgewicht bringen, erholt es sich, wenn es die richtige Unterstützung bekommt. Forschende nennen drei Hauptbereiche – Ernährung, Lebensstil und gezielte Nahrungsergänzungsmittel –, die dabei helfen können, das mikrobielle Gleichgewicht wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten.

1. Ernährungsstrategien

Iss mehr Ballaststoffe
Ballaststoffe sind der wichtigste Nährstoff für nützliche Bakterien. Wenn Mikroben Ballaststoffe vergären, produzieren sie kurzkettige Fettsäuren (SCFAs) wie Butyrat, die die Darmschleimhaut stärken und Entzündungen lindern. Vollwertige Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Hafer sind reich an diesen Ballaststoffen[17].

Fermentierte Lebensmittel einbeziehen
Joghurt, Kefir, Kimchi, Sauerkraut und Kombucha liefern lebende Mikroorganismen, die die Vielfalt fördern. Eine Studie aus dem Jahr 2021 in Zelle zeigten, dass fermentierte Lebensmittel die Vielfalt des Mikrobioms bei Erwachsenen deutlich erhöhten und Entzündungen reduzierten[18].

Varieere dein Essen
Das „American Gut Project“ fand heraus, dass Menschen, die pro Woche 30 oder mehr verschiedene pflanzliche Lebensmittel essen, ein vielfältigeres Mikrobiom haben als diejenigen, die weniger als 10 essen[19].

Mittelmeerdiät
Diese Ernährung, die reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, Olivenöl und Fisch ist, steht im Zusammenhang mit höheren Werten von Faecalibacterium prausnitzii, ein Bakterium, das für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist[20].

2. Lebensstilfaktoren

Priorisiere Schlaf
Schlechter Schlaf und unregelmäßige Essgewohnheiten können den zirkadianen Rhythmus des Darms und das mikrobielle Gleichgewicht stören[21].

Stress bewältigen
Chronischer Stress wirkt sich auf die Darm-Hirn-Achse aus, was wiederum zu einem Rückgang der nützlichen Bakterien führt und ein Ungleichgewicht begünstigt[22].

Beweg dich!
Regelmäßige Bewegung fördert eine höhere mikrobielle Vielfalt und mehr Butyrat bildende Arten, die beide wichtig für die Darmgesundheit sind[23].

Hier erfährst du mehr zu allen drei Themen: Schlaf für Langlebigkeit, Wie Stress und Cortisol den Alterungsprozess beeinflussen, Übungen für Longevity.

3. Nahrungsergänzungsmittel

Ernährung und Lebensweise bilden die Grundlage, doch auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel haben nachweislich messbare Auswirkungen auf das Mikrobiom:

Resveratrol
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Resveratrol die mikrobielle Vielfalt erhöhen, die Darmbarriere stärken und nützliche Bakterien fördern könnte[24].

Berberin
Es moduliert die Darmmikrobiota, fördert Arten, die Butyrat bilden, und lindert Entzündungen. Erste Studien am Menschen deuten zudem auf positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel hin[25].

Quercetin
Ein Flavonoid, das offenbar nützliche Bakterien wie Bifidobacterium und Lactobacillus wobei schädliche Stämme in präklinischen Studien unterdrückt wurden[26].

Lies auch diesen verwandten Blogbeitrag: Der Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Alterung

Vertraue deinem Bauchgefühl

Das Mikrobiom beeinflusst fast jeden Aspekt unserer Gesundheit – von der Verdauung über das Immunsystem bis hin zum Stoffwechsel und sogar dazu, wie wir altern. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine pflanzenreiche Ernährung, fermentierte Lebensmittel, guter Schlaf, ein ausgeglichenes Stressniveau und regelmäßige Bewegung dazu beitragen, ein widerstandsfähiges mikrobielles Ökosystem aufzubauen. Nahrungsergänzungsmittel wie Resveratrol, Berberin und Quercetin können zusätzlich unterstützen.

Vielleicht ist das auch der Grund für das alte Sprichwort “Vertraue deinem Bauchgefühl.” Unser Darm sendet tatsächlich Signale – sowohl an unser Gehirn als auch an den Rest des Körpers. Wenn du dich um ihn kümmerst, verbesserst du nicht nur deine Verdauung, sondern stärkst auch einen unsichtbaren Verbündeten für langfristige Gesundheit und Wohlbefinden.

Literaturverzeichnis
  1. Attia P. Der Peter-Attia-Drive. Folge 283: Darmgesundheit und das Mikrobiom: Verbesserung und Erhaltung des Mikrobioms, Probiotika, Präbiotika, innovative Behandlungsmethoden und mehr [Podcast]. Interview mit Colleen Cutcliffe. 18. Dezember 2023. Verfügbar unter: https://peterattiamd.com/colleencutcliffe/
  2. Kåhrström C.T., Pariente N., Weiss U. Die Darmmikrobiota bei Gesundheit und Krankheit. Nature. 2016;535:47. doi: 10.1038/535047a.
  3. Rondinella P, Colica C, Abenavoli L, Della Corte C, Boccuto L, De Lorenzo A u. a. Die schädlichen Auswirkungen hochverarbeiteter Lebensmittel auf das menschliche Darmmikrobiom und die Darmbarriere. Nährstoffe. 2025;17(5):859. doi:10.3390/nu17050859
  4. Lane MM, Lotfaliany M, Peacock A, Panagiotopoulos S, Mohebbi M, Ashrafi S u. a. Der Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel und gesundheitsschädliche Folgen: eine Übersichtsarbeit zu Metaanalysen. BMJ. 2024;384:e077310. doi:10.1136/bmj-2023-077310
  5. Chassaing B, Koren O, Goodrich JK, Poole AC, Srinivasan S, Ley RE u. a. Emulgatoren in der Nahrung beeinflussen die Darmmikrobiota von Mäusen und begünstigen Colitis und das metabolische Syndrom. Natur. 2015;519(7541):92–6. doi:10.1038/nature14232
  6. Zinöcker M, Lindseth IA. Die westliche Ernährung – die Wechselwirkung zwischen Mikrobiom und Wirt und ihre Rolle bei Stoffwechselerkrankungen. Nährstoffe. 2018;10(3):365. doi:10.3390/nu10030365
  7. Dalile B, Van Oudenhove L, Vervliet B, Verbeke K. Die Rolle kurzkettiger Fettsäuren bei der Kommunikation zwischen Mikrobiota, Darm und Gehirn. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2019;16(8):461–78. doi:10.1038/s41575-019-0157-3
  8. Ruiz-Ojeda FJ, Plaza-Díaz J, Sáez-Lara MJ, Gil A. Auswirkungen von Süßstoffen auf die Darmmikrobiota: eine Übersicht über experimentelle Studien und klinische Versuche. Adv Nutr. 2019;10(Beilage 1):S31–48. doi:10.1093/advances/nmy037
  9. Koeth RA, Wang Z, Levison BS, Buffa JA, Org E, Sheehy BT u. a. Der Stoffwechsel von L-Carnitin, einem in rotem Fleisch enthaltenen Nährstoff, durch die Darmmikrobiota begünstigt die Atherosklerose. Nat Med. 2013;19(5):576–85. doi:10.1038/nm.3145
  10. David LA, Maurice CF, Carmody RN, Gootenberg DB, Button JE, Wolfe BE u. a. Die Ernährung verändert das menschliche Darmmikrobiom schnell und reproduzierbar. Natur. 2014;505(7484):559–63. doi:10.1038/nature12820
  11. Zinöcker M, Lindseth IA. Die westliche Ernährung – die Wechselwirkung zwischen Mikrobiom und Wirt und ihre Rolle bei Stoffwechselerkrankungen. Nährstoffe. 2018;10(3):365. doi:10.3390/nu10030365
  12. Martínez Steele E, Baraldi LG, Louzada ML, Moubarac JC, Mozaffarian D, Monteiro CA. Hochverarbeitete Lebensmittel und die menschliche Gesundheit: Erkenntnisse aus Beobachtungsstudien. Öffentliche Gesundheitsernährung. 2016;19(11):2069–82. doi:10.1017/S1368980016001468
  13. Engen PA, Green SJ, Voigt RM, Forsyth CB, Keshavarzian A. Das Mikrobiom des Magen-Darm-Trakts: Auswirkungen von Alkohol auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota. Alkohol Res. 2015;37(2):223–36.
  14. Leclercq S, Matamoros S, Cani PD, Neyrinck AM, Jamar F, Stärkel P, et al. Darmpermeabilität, Dysbiose der Darmflora und Verhaltensmarker für den Schweregrad der Alkoholabhängigkeit. Proc Natl Acad Sci U S A. 2014;111(42):E4485–93. doi:10.1073/pnas.1413458111
  15. Martín-Peláez S, Mosele JI, Pizarro N, Farràs M, de la Torre R, Subirana I u. a. Wirkung von Kakao und roten Beeren auf die Darmmikrobiota: eine randomisierte kontrollierte Studie. Nährstoffe. 2017;9(6):649. doi:10.3390/nu9060649
  16. De Giorgio R, Volta U, Gibson PR. Empfindlichkeit gegenüber Weizen, Gluten und FODMAPs bei Reizdarmsyndrom: Fakten oder Fiktion? Bauch. 2016;65(1):169–78. doi:10.1136/gutjnl-2015-309757
  17. Vinelli V, Biscotti P, Martini D, Del Bo’ C, Marino M, Meroño T u. a. Auswirkungen von Ballaststoffen auf kurzkettige Fettsäuren und die Zusammensetzung der Darmmikrobiota bei gesunden Erwachsenen: Eine systematische Übersichtsarbeit. Nährstoffe. 2022;14(13):2559. doi:10.3390/nu14132559
  18. Wastyk HC, Fragiadakis GK, Perelman D, Dahan D, Merrill BD, Yu FB u. a. Eine auf die Darmmikrobiota ausgerichtete Ernährung beeinflusst den Immunstatus des Menschen. Zelle. 2021;184(16):4137–53. doi:10.1016/j.cell.2021.06.019
  19. McDonald D, Hyde E, Debelius JW, Morton JT, Gonzalez A, Ackermann G u. a. American Gut: eine offene Plattform für mikrobiomische Forschung im Rahmen der Bürgerwissenschaft. mSystems. 2018;3(3):e00031–18. doi:10.1128/mSystems.00031-18
  20. De Filippis F, Pellegrini N, Vannini L, Jeffery IB, La Storia A, Laghi L, et al. Eine strikte Einhaltung der mediterranen Ernährung wirkt sich positiv auf die Darmmikrobiota und das damit verbundene Metabolom aus. Bauch. 2016;65(11):1812–21. doi:10.1136/gutjnl-2015-309957
  21. Bermingham KM, Stensrud S, Asnicar F, Valdes AM, Franks PW, Wolf J, et al. Untersuchung des Zusammenhangs zwischen sozialem Jetlag und der Zusammensetzung der Darmmikrobiota, der Ernährung sowie der kardiometabolischen Gesundheit in der ZOE PREDICT 1-Kohorte. Eur J Nutr. 2023;62:3135–47. doi:10.1007/s00394-023-03154-w
  22. Foster JA, McVey Neufeld KA. Die Darm-Hirn-Achse: Wie das Mikrobiom Angst und Depressionen beeinflusst. Trends in den Neurowissenschaften. 2013;36(5):305–12. doi:10.1016/j.tins.2013.01.005
  23. Clarke SF, Murphy EF, O’Sullivan O, Lucey AJ, Humphreys M, Hogan A u. a. Bewegung und damit verbundene extreme Ernährungsgewohnheiten wirken sich auf die Vielfalt der Darmmikrobiota aus. Bauch. 2014;63(12):1913–20. doi:10.1136/gutjnl-2013-306541
  24. Chen ML, Yi L, Zhang Y, Zhou X, Ran L, Yang J, et al. Resveratrol mildert die durch Trimethylamin-N-Oxid (TMAO) ausgelöste Atherosklerose, indem es die TMAO-Synthese und den Gallensäurestoffwechsel durch eine Umgestaltung der Darmmikrobiota reguliert. mBio. 2016;7(2):e02210–15. doi:10.1128/mBio.02210-15
  25. Xu JH, Liu XZ, Pan W, Zou DJ. Berberin schützt vor ernährungsbedingter Adipositas durch Regulierung der metabolischen Endotoxämie und der Darmhormonspiegel. Mol Med Rep. 2017;15(5):2765–87. doi:10.3892/mmr.2017.6321
  26. Etxeberria U, Fernández-Quintela A, Milagro FI, Aguirre L, Martínez JA, Portillo MP. Einfluss von Polyphenolen und polyphenolreichen Nahrungsquellen auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota. J Agric Food Chem. 2013;61(40):9517–33. doi:10.1021/jf402506c

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